Sei markant! Marken mit Profil erfüllen verschiedene Voraus- setzungen, egal ob es sich um Produkte, Dienst- leistungen oder um Personen handelt. Anhand unserer Checkliste können Sie schnell heraus- finden, wie es um Ihre eigene Markenidentität steht. USP Worum geht es? Was ist Ihre Kernbotschaft? Wofür sind Sie Experte? Ohne ein deutlich erkenn- bares Alleinstellungsmerkmal („unique selling proposition“, kurz „USP“), welches Sie durch- gängig und übergreifend kommunizieren, verschenken Sie Prägnanz und damit Ihre Chance auf Markenidentität. Naming Ein einprägsamer Eigenname ist besser als ein verkorkster Fantasiename. Bei der Wahl eines neuen Namens gibt es allerdings ein paar Grundregeln zu beachten: Verständlichkeit: Kann ihn jemand korrekt aufschreiben, wenn er den Namen am Telefon hört? Je weniger Erklärungen hierbei notwendig sind, desto besser! Einprägsamkeit: Bleibt der Name im Gedächtnis? „Top Consulting“ ist zwar einfach und verstän- dlich, allerdings genauso schnell wieder aus dem Gedächtnis verschwunden wie hineingekom- men. Kürze: Je kürzer, desto besser. Menschen wollen und können sich nicht so viel merken: Machen Sie es ihnen nicht zu kompliziert! Erweiterbarkeit: Wer weiß, ob Sie nicht in ein paar Jahren europaweit tätig sind: Dann ist ein auch international verständlicher Name eindeutig im Vorteil. Auch ist Ihre Dienstleistung in zwei Jahren evtl. nicht mehr dieselbe wie heute: Wäre doch schön, wenn Ihr Name dann immer noch gut passt! Verständlich & Einprägsam Claim Jede gute Marke hat ein Motto, eine beschreibende Unterzeile, die ihren USP in einem kurzen (!) Satz auf den Punkt bringt: knapp & verständlich. Entwickeln Sie einen Claim, und kommunizieren Sie ihn konsequent und in gleicher Form überall, wo Sie erscheinen: Auf Ihren Webseiten, Visitenkarte, Ihrer Email-Signatur, in Internet-Profilen, Foreneinträgen etc. Und warum nicht auch auf Ihrem Anrufbeantworter? Wenn Sie Ihren Claim dafür nicht geeignet finden, dann sollten Sie ihn überdenken! Webadresse Registrieren Sie Ihren Namen wie auch Ihren Markennamen als Internetadresse („URL“). Die Kosten für ein Registrierung sind relativ niedrig und angesichts dessen, dass Ihr Name Ihr mit Abstand wichtigstes Markeninstrument ist, ist es angebracht, hier ruhig „auf Vorrat“ verschiedene Varianten zu reservieren. Kosten für nachträgliche Käufe von bereits registrierten URLs können ungleich höher sein. Bitte unterschätzen Sie nicht Ihren Wettbewerb sowie Internet-Trittbrettfahrer, die von Ihrem Erfolg mit ähnlichen Webadressen versuchen werden, ein Stück „Ihrer“ Besucher abzubekommen, um anschließend z.B. auf eigene Angebote zu verweisen. Auch wenn Sie nur in Deutschland tätig sind, ist es häufig sinnvoll, auch inter- nationale Endungen mit ein zu beziehen: „.com“ & „.net“ sind international und auch in Deutschland gang und gäbe. Exoten wie „.in“, „.to“ etc. machen meistens nur Sinn, wenn sie eine sinnvolle Namensergänzung bieten und z.B. die Merkfähigkeit steigern, wie z.B. beim URL- Kürzungsservice „arm.in“, oder zum Angebot eindeutig passen wie „.tv“ – aber auch in diesem Fall gilt: immer die „.de“ sowie die „.com“ -Adresse mit dazu erwerben. Wenn Ihr Name oder Ihr Markenname nicht mehr verfügbar sind, prüfen Sie ggfs. Erweiterungen und Kombina- tionen, z.B. „www.mueller-motivation.de“, sowie Variationen, wie „mueller-motiviert.de“. Logo Ein Logo ist ein Markenanker, der in fast allen Be- reichen einsetzbar ist – doch so einfach, wie ein Logo in ein Dokument eingebaut ist, ist es mindestens ge- nauso schwer, ein gutes und vor allem passendes Logo zu entwickeln. Falls Sie die Kosten für einen Grafikdesigner scheuen – keine Sorge, auch ohne Logo können Sie sich optimal positionieren. Ein Logo können Sie später immer noch entwickeln. Aber unterschätzen Sie nicht den Aufwand: Audi hat soeben sein Corporate Design samt Logo überarbei-  tet: Das hat ein gutes Jahr gedauert! (Und die Änder-         ungen am Logo sind eher im Detail zu erahnen …) Corporate Design Entwickeln Sie eine durchgängige Gestaltung Ihres Geschäftsauftrittes – vom Logo über Ihre Visitenkarten bis zur Website und allen weiteren Marketingmaterialien. Dieses Design wird Ihr Design, und sollte möglichst universell einsetzbar sein. Die Entwicklung eines einheitlichen Designs kostet Geld, klar. Viel teurer allerdings ist es, hier nicht einheitlich zu agieren bzw. mit Schnellschüssen zu arbeiten. Wenn die Website anders aussieht als Ihr Flyer, wenn Sie unter- schiedliche Visualisierungen oder sogar unterschiedliche Logos benutzen, und Ihr Design oder Bestandteile davon häufig ändern, dann verpufft Ihre Markenwirkung. Foto Lassen Sie ein professionelles Foto machen. Wenn es Ihnen nicht gefällt, dann lassen Sie ein neues machen: Hier geht es um Sie! Wenn Sie sich darauf selbst nicht gefallen, wird es Ihnen auch an Motivation fehlen, das Bild zu kommunizieren. Lassen Sie ruhig mehrere Aufnahmen machen, die Sie in unterschiedlichen Positionen zeigen, aber erkennbar aus der-selben Session stammen: So können Sie verschiedene Fotos benutzen und dennoch ein einheitliches Erschein- ungsbild bewahren. Achten Sie beim Shooting auf langfristige Verwendbarkeit: Lieber zeitlose Eleganz in Sachen Frisur, Kleidung und auch Kosmetik, als modische Aspekte, deren Halbwertszeit möglicherweise absehbar kurz ist. Allerdings: Spätestens, wenn der Lockenkopf der frühen Jahre einer eher übersichtlichen Glanzpartie gewichen ist, sollten Sie Ihr Portrait auf einen aktuellen Stand bringen! Partner Schauen Sie sich den Markt an, auf dem Sie tätig sind: Mit wem können Sie sich strategische Allianzen vorstellen, und warum? Mit wem nicht? Welche Speaker, welche Seminaranbieter passen thematisch zu Ihnen? Halten Sie sich dabei immer an die Besten auf ihren jeweiligen Gebieten. Speaking Brands Marken-Check: Zurück zu Speaking Marketing Archiv Speaking Marketing CHECKLISTE MARKENIDENTITÄT Überprüfen Sie im Schnelltest Ihren eigenen Markenauftritt: Kernbotschaft kurz und bündig vermittelbar? Name verständlich? Passende Websites gesichert? Corporate Design einheitlich? Einen (!) Claim entwickelt? Gute Fotos gemacht? Potentielle Partner sondiert? Kommunikationsplan erstellt? Einheitlicher Auftritt – visuell UND inhaltlich? Nützliche Infos als Teaser parat, z.B. für Foren/Social Networks?