Vorgespräch: Damit der Fotograf einen Eindruck von Ihrer Per- sönlichkeit bekommt und davon, wofür die Bilder ver- wendet werden: Erzählen Sie von sich. Was Sie machen, was Sie besonders gerne tun, was Sie erreichen möchten. Location: Ob Studioaufnahme mit blumiger Deko oder Outdoorshooting im Ketten- hemd: Überlegen Sie gemein- sam, welches Setting am besten zu Ihrer Persönlichkeit und Positionierung passt. Es muss ja nicht gleich eine still- gelegte Werft sein. Dennoch ergeben viele auf den ersten Blick bizarre Locations einen tollen Kontrast zu Ihrer Per- son und unterstreichen per- sönliche Eigenschaften sub- tile Art.   Kleidung: Tragen Sie unbedingt etwas, worin Sie sich wohl- fühlen, und bringen Sie mehrere Varianten mit! Wenn möglich, nicht zu großfläch- ige Muster tragen. Nicht lila mit grün kombinieren – sieht auf Fotos häufig kränklich aus. Bringen Sie neben Frei- zeit- und Arbeitskleidung auch Abendgarderobe mit. Haben Sie ein Lieblingsstück, eventuell auch ein etwas ausgefallenes? Mitbringen! Make-up: Übertreiben Sie es nicht, aber betonen Sie Ihre Persönlichkeit. Auch hier gilt: Sie müssen Sich wohl fühlen. Eine Stylistin kann Wunder bewirken: Auch was im Alltag nicht unbedingt passt – auf Fotos kann ein professionelles Make-up enorm wirkungsvoll sein. Ihr Fotograf kann Ihnen pass- ende Stylisten empfehlen, bzw. sich direkt darum kümmern. Frisur: Eine frische Haar- pracht ist toll – wenn Sie sich mit ihr wohlfühlen: Wer gerade frisch vom Friseur kommt und komplett neu gestylt ist, ist mög- licherweise noch nicht wieder ganz bei sich selbst angekommen. Daher: lieber keine Experimente kurz vor dem Fotoshooting. Vor dem Shooting: Zeit: Nehmen Sie sich Zeit – der Fotograf nimmt sie sich auch. Wenn Sie es eilig haben, machen Sie lieber einen neuen Termin. Hektik tut keinem Portrait gut. Kommunikation: Beim Fotografieren wird der Fotograf möglicherweise relativ viel mit Ihnen reden: Fotografieren ist Kommunika- tion! Lassen Sie sich darauf ein, und denken Sie nicht allzu lange nach. Begleitung? Portraitfotografie ist ein Pas-de-Deux: Kommen Sie am besten allein. Beglei- ter lenken im Zweifelsfall ab, auch wenn es die engsten Freunde sind. Wenn Sie eine Pose, eine Umgebung oder etwas anderes als unnatürlich oder unpassend empfinden: Sagen Sie es! Authentizität Um Ihre Persönlich- keit abzu-bilden und festzuhalten, müssen Sie sich dem Fotografen öffnen. Wer nur starr sitzt und starrt, bekommt auch nur starre Bilder. Das soll nicht heißen, dass Sie wild herumspringen sollen: Gute Fotografen brin- gen Sie dazu, aus sich her- aus zu gehen” - und dennoch Sie selbst zu sein”. Ein Widerspruch? Kaum: Auf einem Portrait- foto soll Ihre Persönlichkeit schließlich erkennbar werden – und wenn Ihr Naturell eher ruhig ist, dann wird ein Fotograf dies auch entsprechend umsetzen. Übertriebene Inszenier- ungen, die nicht zu Ihnen passen, nützen genau so wenig wie uninspirierte Portraits ohne Emotion. Auch hier gilt es, gemein- sam mit dem Fotografen einen guten Mittelweg zu finden. Beim Shooting: Bestens im Bild Tipps für gelungene Portraitaufnahmen Ein Bild sagt nicht nur mehr als tausend Worte, Bilder entscheiden auf den ersten Blick über Sympathie, Gefallen – und häufig auch über das erfolgreiche Entstehen einer Geschäftsbeziehung. Zu einer professionellen Selbstdar- stellung gehört eine professionelle Portraitfotografie, die der Persönlichkeit und individuellen Positionierung des Portraitierten Rechnung trägt. Speaking Brands gibt Tipps, was vor und beim Fototermin zu beachten ist. Interview:  Daniel Kause, Silberblick Daniel Kause ist Fotograf in Berlin und Spezialist für Portrait- und Werbeaufnahmen. Für Speaking Brands gibt er Einsicht in den Ablauf von Fotoshootings. mehr ...... Wem gehört mein Foto? „Mein Foto gehört mir – ich hab's dem Fotografen schließlich abgekauft und kann jetzt damit machen, was ich will.” So denken viele, wenn die Bilder im Kasten und die Rechnung des Fotografen beglichen ist. mehr ...... Zurück zu Speaking Marketing Archiv Speaking Marketing