Die Buchmacher You never walk alone: Von der ersten Idee bis zum Verkaufs- regal ist ein langer Weg, den ein Buchautor zum Glück nicht allein gehen muss. Speaking Brands gibt einen Überblick zu den Wegbegleitern und Wegbereitern. 1. Am Anfang steht zumeist eine Idee. Diese präzisiert der Autor am besten in Form eines ausführlichen Exposés (siehe „Checkliste Exposé”). Gemeinsam mit eventuell bereits vorhandenen Manuskriptauszügen kann der Autor nun damit beginnen, auch andere für sein Vorhaben zu begeistern. 2. Um bei einem Verlag wohlwollendes Gehör zu finden, kann ein Literaturagent helfen. Er kennt Verlage nebst Ansprechpersonen und weiß, wie man eine Buchidee optimal platziert – und vor allem, bei wem. 3. & 4. Ob per Agent oder durch eigenen Einsatz – Ziel ist es immer, den Programmleiter mit dem Exposé zu überzeugen. Ist dies gelungen, wird das Projekt vom Programmleiter an den entsprechenden Verlagslektor übergeben. 5. Lektor, Literaturagent und Autor klären im Anschluss mit der Rechtsabteilung des Verlags alle vertraglichen Einzelheiten, einschließlich Honorar und Verwertungsrechte, und damit zusammenhängend auch, was das Buch später überhaupt kosten soll. 6. Einen eventuellen Mangel an Zeit (oder Talent) machen Ghostwriter auf professionelle Weise wett. Je nachdem, wie viel schreibende Kraft in einem steckt, können diese das eigene Werk nicht nur stilistisch, sondern auch inhaltlich anreichern – oder auch federführend gestalten. 7. Sind die Grundzüge der Zusammenarbeit geklärt, kommt die Feinarbeit. Hierzu gehören Layout und weitere Gestaltungsmerkmale des Buches, die von Illustratoren, Fotografen und Layoutern  umgesetzt werden. 8. Der Programmleiter stellt zweimal im Jahr (meistens im März und September) auf den sogenannten Vertreterkonferenzen das geplante Verlagsprogramm den eigenen Mitarbeitern sowie den Verlags- vertretern vor – und diese kommunizieren die kommenden Neuerscheinungen anschließend weiter an die Buchhändler und versuchen, die Titel dort zu platzieren. 9. Die Marketingabteilung des Verlags liefert für Spitzentitel und bekannte Namen entsprechende Aufsteller und weitere unterstützende Maßnahmen für den Buchhandel. 10. Kleine Buchhändler entscheiden übrigens fast immer selbst, welche Bücher sie ins Sortiment aufnehmen – große Buchhandelsketten lassen sich eine prominente Regalplatzierung in der Regel gut bezahlen. 11. Ist ein Buch fertig – oder bereits in der Produktion beim Drucker – wird zusätzlich zum Marketing die Pressemaschine angeworfen: 12. Die PR-Abteilung versorgt Medien und Kritiker mit Exemplaren, Vorabauszügen und weiteren Informationen zu Buch und Autor. 13. Hat alles geklappt, ist das Buch schließlich dort, wo es hingehört: in den Händen der Leser. Wenn das Buch Gefallen findet und weiter empfohlen wird, werden neue Leser gewonnen, und Autor und Verl- ag fangen an, über Neuauflagen und, bei erfolgreicher Zusammenarbeit, über ein Nachfolgewerk zu sprechen. Der Weg zum Buch beginnt von Neuem. Und der Autor weiß jetzt, wohin die Reise führen kann. Zurück zu Speaking Marketing Übersicht Verlage: Eine Auswahl von Verlagen, die in ihrem Programm (oder in entsprechenden Verlags- töchtern) regelmäßig Bücher von Speakern, Trainern und Coaches im Programm führen: • Campus Verlag GmbH    www.campus.de • Cornelsen Verlag GmbH    www.cornelsen.de • Eichborn AG    www.eichborn.de • FinanzBuch Verlag GmbH    www.redline-verlag.de • S. Fischer Verlag    www.fischerverlage.de • GABAL Verlag GmbH    www.gabal-verlag.de • Carl Hanser Verlag GmbH    & Co. KG    www.hanser-verlag.de • Ullstein    Buchverlage GmbH  www.ullsteinbuchverlage.de • Verlagsgruppe Random    House GmbH    www.randomhouse.de